UNSERE THEMEN, UNSERE PROJEKTE

Unser privates Hilfsprojekt beschäftigt sich aktuell mit fünf verschiedenen Bereichen, die aber im Prinzip zusammen gehören.

KAMERADSCHAFTSHILFE

Dieses Thema bildet sozusagen die Basis unserer Aktion ab. Darunter subsummiert sich unser Charity-Coin, den wir 1-2 mal im Jahr auflegen und dessen Reinerlös dann im Rahmen der Hilfe zur Selbsthilfe an Kameraden ausgeschüttet wird oder aber auch an für uns stimmige Projekte professioneller Organisationen weitergereicht wird. Diese sind: Das Bundeswehrsozialwerk e.V. (hier das Projekt „Unvergessen“), der Bund Deutscher Einsatzveteranen e.V. (BDV) oder aber die Combat-Veteranen e.V. (CV).

Es gibt bestimmt noch viel mehr Organisationen, die mit Spendengeldern viel Gutes tun. Wir denken da an die Härtefallstiftung, Courage – die Gerberding-Stiftung oder auch das Soldatenhilfswerk.
Wir haben mit den drei Partnern, die wir ausgewählt haben, eben eine „tiefe“ Verbundenheit und wollen uns mit den uns zu Verfügung stehenden begrenzten Mitteln auch nicht verzetteln. Diese Listung stellt also keinerlei Wertung dar.

Was wir etwas anders machen – das ermöglicht uns die Tatsache, das wir bisher privat das Projekt organisieren – ist die Tatsache, das es bei uns bisher keine „Antragsprüfung“ gibt. Das heißt, wir vertrauen darauf, das die uns vorliegenden Informationen über Notlage oder Bedürftigkeit echt sind. Wir führen keine Vermögensprüfung oder ähnliches durch sondern glauben an das Gute im Menschen. Das mag naiv klingen. Bisher sind wir wissentlich nur ein einziges Mal enttäuscht worden.

 FALLVERMITTLUNG VERSEHRTER KAMERADEN

Dieses Thema hängt sehr stark mit unseren oben gemachten Aussagen zusammen. Wir selbst sind weder ausgebildete Lotsen (leider noch nicht) oder Fallmanager. Wir glauben einfach daran, das es wichtig ist, anderen zu helfen.

Aber aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung mit dem Thema PTBS, Einsatzverwundung und Trauma haben wir die notwendige Sensibilität und vor allem das notwendige Vertrauen erworben, im Falle eines Falles unser großes Netzwerk zu aktivieren. Insbesondere beim BDV oder dem CV gibt es speziell für solche Fälle geschultes Personal. Und dahin vermitteln wir dann auch. Und somit wird auch klar, warum wir diese Vereine unterstützen.

Und ja, oft reicht auch ein offenes Ohr, ein persönliches Telefonat oder Gespräch, um der betroffenen Kameradin oder dem Kamerad wieder etwas Mut zu geben. Das können wir leisten und machen es auch gerne. Wir kennen aber auch unsere Grenzen.

 NETZWERKEN

Es mag sich dumm anhören, aber aus unserer Erfahrung ist genau das ein ganz wichtiges Thema. Übrigens auch sehr zeitintensiv. Es ist wichtig, immer zu wissen, wer was am besten kann und wer für etwas steht.

Es gibt ganz viele Menschen, Gruppen und Vereine, Organisationen, Politiker und Künstler, für die das Thema „Unterstützung von Soldatinnen und Soldaten“ eine echte Herzenzangelegenheit ist. Das wissen wir aus über 10-jähriger Arbeit für Veteranen.

Und gerade, wenn es Spitz auf Knopf für einen Menschen steht, ist es toll, plötzlich den „Joker“ in Form einer Telefonnummer oder einer Mailadresse zu zu Verfügung haben. Das kann helfen, Leben zu retten. Wir wissen, von was wir da reden.

Also ist auch das ein Ziel unserer neuen Internetseite: Auch fremde Projekte vorzustellen, damit im „worst case“ der richtige Ansprechpartner zu Verfügung steht.

 1000 GRÜSSE AUS DER HEIMAT

Ein (Teil) Projekt, entstanden aus dem Kontakt mit fantastischen, engagierten Menschen. Hier auf der Internetseite gibt es darüber Einiges zu lesen.

Was hindert uns eigentlich daran, den Menschen, die für unsere Sicherheit einstehen, einfach mal spontan per Videogruß unsere Wertschätzung zu geben?

Sobald hier die technischen Voraussetzungen geschaffen sind, freuen wir uns auf Eure Unterstützung. Weihnachten ist nicht mehr lang hin. Und die Auslandseinsätze gehen weiter.

 WOHNEN MIT KAMERADINNEN UND KAMERADEN

Eigentlich das neuste Thema, mit dem wir uns beschäftigen. Auf einer eigenen Seite haben wir hier dazu unsere Gedanken dargestellt. Insbesondre zu diesem Thema freuen wir uns auf Euer Feedback.

Macht s tatsächlich Sinn dieses Projekt weiter zu Verfolgen? Wer hätte Interesse daran? Liegen wir falsch mit unseren Annahmen? Es braucht hier eine breite Diskussion, um etwas mehr Planungssicherheit zu bekommen.

Und natürlich Förderer und „Mitstreiter“. Wir sind gespannt.

P.S.: Auch wenn das Projekt insgesamt unter dem Namen „Fallschirmjäger helfen gerne“ läuft: Wir machen keine Grenzen zwischen irgendwelchen Truppengattungen auf. Jede Soldatin, jeder Soldat, der in Not ist, darf und kann sich an uns wenden. Und wir werden alles geben.

Glück ab!

UNSER ANSPRUCH

KAMERADSCHAFT
Für uns hört dieser Begriff nicht am Kasernenzaun auf. Wir kümmern uns um die Schwächeren.

WAHRHAFTIGKEIT
Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit, Standhaftigkeit und Loyalität bestimmen unser Handeln.

VERLÄSSLICHKEIT
Wir bekennen uns zu den Werten unserer Verfassung und treten beherzt für das Gute ein.